DVMB 33 - Rheumabus-Tour 2013

Flyer Rheumabustour Rheinland Pfalz

RHEUMA – Erkennen - Informieren – Handeln Rheumabus in Speyer war ein riesen Erfolg

Trotz heißer Temperaturen waren viele Bürgerinnen und Bürger aus der Metropolregion dem Aufruf der Rheumaliga, der Deutschen Vereinigung Morbus Bechterew sowie dem Förderverein Rheumazentrum Rheinland Pfalz e.V. gefolgt und besuchten den „Rheumabus“, welcher am 02.Juli 2013 von 14.00 bis 18.00 Uhr in Speyer Station machte. Ziel dieser Tour war die Information und Beratung über rheumatische Erkrankungen.

Die Besucher zeigten reges Interesse an den Infoständen der Selbsthilfegruppen, denn steife Gelenke, schmerzende Knochen, Muskeln und Sehnen quälen in Deutschland etwa neun Millionen Menschen. Betroffen sind Junge und Alte, Männer und Frauen – die chronische Erkrankung, im Volksmund „Rheuma“ genannt,  kann jeden treffen. Doch Rheuma hat viele Gesichter und ist oft schwer zu erkennen. Dabei ist die schnelle und eindeutige Diagnose, die reibungslose Zusammenarbeit von Hausärzten, Rheumatologen, Rheumakliniken und Selbsthilfeinitiativen vor Ort Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie. Wenn die Krankheit möglichst früh festgestellt und konsequent behandelt wird, lässt sich der Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und die Lebensqualität erhalten.

Über die ersten Warnzeichen von Rheuma, aktuelle Behandlungs- und Rehabilitationsmöglichkeiten aufzuklären und zu beraten, war Ziel der Veranstalter. Anhand von Rheumaschnelltests und Fragebogen-Screenings für die Soforterkennung einer rheumatischen Erkrankung hatten die Besucher vor Ort die Möglichkeit eines für sie kostenlosen Vorsorgeangebotes. Auch die Beratung und die Eigeninitiative in Selbsthilfegruppen, die entscheidend zum Krankheitsverlauf beiträgt, war ein Thema. Veranstalter der Tour war das Rheumazentrum Bad Kreuznach, die Rheumaliga und die Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew, welche in diesem Jahr ihr 33. Jubiläum feiert.

Am Infomobil konnten die Besucher auch mehr über das Rheuma-Netzwerk Adapthera erfahren, dass Patienten, die neu an rheumatoider Arthritis erkrankt sind, zu Früharthritis-Sprechstunden vermittelt und sich für intensive Betreuung auch danach einsetzt.

Im Anschluss fand um 18.00 Uhr eine Ärztefortbildung im Stiftungskrankenhaus für Allgemeinmediziner und weiteres Fachpersonal statt. Menschen aus der Metropolregion, welche an Morbus Bechterew erkrankt sind und keiner Selbsthilfegruppe angehören, haben die Möglichkeit, Montags am Funktionstraining im Wasser und Mittwochs im Gymnastikraum des Stiftungskrankenhauses teilzunehmen.

Nähere Information: DVMB, (Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew),  Gruppe Speyer,  Veronika Gärlipp   06344/2508 oder  Charlotte Jung-Cron   Tel.06205/34561