Grubenlampe geht auf Rucksacktour

Wittener Unternehmen unterstützt Selbsthilfearbeit von Morbus Bechterew Patienten

Übergabe der Grubenlampe durch Wilfried Neuhaus-Galladé
Übergabe der Grubenlampe
Übergabe der Grubenlampe durch Wilfried Neuhaus-Galladé
durch Wilfried Neuhaus-Galladé an Rainer Dietrich

Witten, 05.05.2013. Schon ganz früh am Sonntagmorgen haben sie ihren Rucksack gepackt und sich am Hebezeug-Museum des Unternehmens J.D. Neuhaus in Witten-Heven versammelt: Rund 60 Mitglieder des Selbsthilfe-Verbandes Deutsche Vereinigung Morbus Bechterew (DVMB) starten von hier aus ihre Wanderung „zur Wiege des Bergbaus“. Sie werden schon erwartet vom Geschäftsführer des Familienunternehmens Wilfried Neuhaus-Galladé. Als symbolischen Proviant hat er die historisch getreue Nachbildung einer Grubenlampe mitgebracht: „Die Grubenlampe haben wir ausgesucht, weil sie das Synonym ist für den Erfolg, den wir nach 1945 als Bergbauzulieferer hatten“, erklärt Neuhaus. Rainer Dietrich von der DVMB Gruppe Witten packt die Lampe in den mitgebrachten Rucksack und freut sich: “Wir sind stolz, dass das Unternehmen Neuhaus unsere Aktion und unsere Selbsthilfearbeit für Menschen mit Morbus Bechterew auf diese Weise unterstützt.“
Die Gruppe hat an diesem Tag noch einiges vor: Nach der Besichtigung des Schmiede- und Hebezeugmuseums geht es weiter um den Kemnader See zur Ruhrtalfähre, weiter zur Ruine Hardenstein und über den Bergbaulehrpfad ins Muttental zum Museum Kleinzeche Herberholz.

Die Wanderung der DVMB Gruppe Witten ist Teil der Rucksacktour DVMB NRW 2013, einer landesweiten Kampagne zum 33jährigen Bestehen der DVMB.

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Rucksackwanderung zur Wiege des Bergbaus

Rucksackwanderung zur Wiege des Bergbaus

Die Gruppe Witten führte als Aktion 33 Jahre DVMB eine Wanderung durch. Start mit Pressetermin und Spendenübergabe durch Herrn Wilfried Neuhaus-Gallade war die Firma J.D.Neuhaus.  Es folgt eine Besichtigung des Firmenmuseums.

Die Spaziergänger machten sich auf zum Kemnader See zur Anlegestelle der Schwalbe und fuhren mit ihr durch die Schleuse ins Muttental, Abfahrt 10:50 Uhr, Ankunft 11:35 Uhr.  Die  Wandergruppe  bewältigte die Strecke von Heven zur Ruhrtalfähre und von dort zum Museum Zeche Nachtigall auf Schusters Rappen. Der Rest der Teilnehmer traf sich am Besucherparkplatz Muttental an der Nachtigallstraße und fuhren von dort mit der Feldbahn durch das Guben und Feldbahnmuseum Zeche Theresa direkt zur Zeche Nachtigall.

Die Spaziergänger machten sich von hier aus, mit Zwischenstopp beim Bethaus, zum Ziel Zeche Herberholz mit seiner Bergbauausstellung auf. Von der Zeche Nachtigall zur Zeche Herberholz bestand ein Fahrdienst. Die Wanderung führte für einen Teil durch den Stollen der Zeche Nachtigall in den Steinbruch und von dort zum Bethaus und zum Ziel Zeche Herberholz.

Auf dem Gelände der Zeche Herberholz fand bei Grillen, Kaffee und Kuchen ein gemütliches Beisammensein statt, das Ende war offen.

Die Rückkehr zu den Parkplätzen übernahm der Fahrdienst.